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Maximilian Kil am 16. Juli 2011

Firmenblogs – Grundlagen des Corporate Blogging

Immer mehr Unternehmen versuchen im Rahmen des Web 2.0 durch den Start von einem oder mehreren Firmenblogs im Bereich des so genannten Corporate Blogging in der Gemeinde der Internetnutzer zu punkten. Solche Firmenblogs können sich auf einen bestimmten Unternehmensbereich, auf eine spezielle Marke oder auch auf eine Werbekampagne beziehen. Sie können aber auch auf bestimmte Teile der Mitarbeiterschaft, etwa auf die Auszubildenden oder die Trainees ausgerichtet sein. Manche Blogs werden vom Inhaber der betreffenden Firma persönlich betrieben und sind ein Mittel, um seinen Alltag zu zeigen. Andere zielen wiederum eher sachlich auf ganz bestimmte Thematiken ab, wie etwa allgemeine PR-Strategien oder Marketingmethoden. Egal, welche inhaltliche Ausrichtung auf den Seiten des Firmenblogs im Vordergrund steht – Ziel beim Corporate Blogging ist es, den Besuchern und Lesern der Blogeinträge ein transparentes und offenes Bild des betreffenden Unternehmens zu vermitteln. Wie dies erfolgen kann, sollte vorher gut durchdacht und geplant werden. Wichtig ist dabei zunächst, die Ausrichtung des Blogs festzulegen und zu entscheiden, ob er im Bereich der Firmenhomepage angelegt oder ausgelagert werden soll. Dann gilt es, zu überlegen, ob man Webspace und Software für das Firmenblog bei einem speziell darauf ausgerichteten Provider mieten möchte oder ob man einen eigenen Webspezialisten damit
beauftragt, eine Blogoberfläche zum Corporate Blogging im Bereich der Firmenhomepage oder außerhalb davon zu erstellen. Alternativ kann man zunächst selbst ein kostenloses Blog auf Basis der Blogsoftware WordPress erstellen. Dazu bedarf es nur einiger Grundkenntnisse im Bereich des Arbeitens mit Content Management Systemen. Allerdings sind kostenfreie WordPress-Blogs nur im Bereich des WordPress-Servers erstellbar und können damit keine firmeneigene URL ihr Eigen nennen. Wenn Ihnen eine URL mit dem Titel http://ihrefirma.wordpress.de ausreicht, so ist ein solches Blog auf jeden Fall die kostenlose Alternative für Ihr Anliegen. Wenn der Webspace vorhanden und das Blog aufgesetzt ist, kann es eigentlich schon losgehen mit dem Schreiben. Nun sollte man jedoch noch darüber nachdenken, wie viele Personen den Blog schreiberisch bereichern sollen. Für jeden sollte ein eigener Benutzerzugang erstellt und zugänglich gemacht, sowie ein für alle Leser abrufbares Benutzerprofil angelegt werden. Außerdem sollte man darüber entscheiden, wie viele Blogeinträge pro Blogseite zu lesen sein sollen, ob ein RSSFeed angeboten wird und ob die Leser des Blogs Kommentare hinterlassen dürfen. Letzteres sollte nur in wichtigen Ausnahmefällen nicht gestattet werden. Um sich gegen Spam-Kommentare oder solche mit anstößigem Inhalt zu schützen, lässt sich bei jeder gängigen Blogsoftware die Funktion für die sofortige Veröffentlichung eines Kommentars gegen die moderierte Fassung eintauschen, bei der der Blogbetreiber den Kommentar zunächst genehmigen muss, bevor er veröffentlicht wird. Nun kann der Blog gestartet und mit Inhalt versehen werden. Beachten Sie dabei, dass Sie stets authentisch gegenüber Ihrer Leserschaft bleiben und auf jeden Fall auf Kommentare reagieren sollten. Nur so zeigen Sie den Nutzern Ihres Angebotes ihre
Kommunikationsbereitschaft. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Blog durch Verlinkung in Artikelverzeichnissen, anderen Social Media Networks oder auch durch Trackbacks in themenverwandten Blogs bekannt machen. Mit der Zeit werden Ihre Firmenblogs eine steigende Leserschaft erreichen, womit sich das Corporate Blogging in jedem Fall gelohnt haben wird.

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