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Maximilian Kil am 16. Juli 2011

Reputationsmanagement – Ihr guter Ruf im Web

Online Reputation Management ist sowohl bei Unternehmen, als auch bei Privatpersonen heute besonders dann angezeigt, wenn man seinen Ruf nicht nur in der realen Welt, sondern auch im Internet als gut und gesichert wissen möchte. Sie möchten wissen, was genau Online Reputation Management – abgekürzt ORM – speziell Ihnen, oder der Firma, für die sie zuständig sind, bringen soll? Nun, den Ausspruch, „man habe einen Ruf zu verlieren“ kennen Sie sicherlich. Nur ganz wenige Privatleute und noch weniger Unternehmen können sich ein Leben nach dem ebenfalls geläufigen Motto „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!“ leisten. Nehmen Sie einmal an, Sie bewerben sich nach dem Ende Ihrer Ausbildung oder Ihres Studiums bei verschiedenen Unternehmen und bekommen zunächst postwendend nur Absagebriefe oder –Mails. Dann flattert endlich die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ins Haus, bei dem Sie vom Personaler plötzlich mit ihren bei MySpace, StudiVZ oder Facebook eingestellten, nicht ganz jugendfreien Fotos von der letzten Sommerparty auf Mallorca konfrontiert werden. Sicherlich werden Sie Schwierigkeiten haben, dem Personalverantwortlichen zu erklären, warum Sie ausgerechnet diese Fotos von sich online gestellt haben. Wenn Sie nun noch der Tatsache ins Auge sehen, dass sich rund zwei Drittel aller Personalverantwortlichen im Internet über ihre Jobbewerber kundig machen, dann wird Ihnen möglicherweise klar werden, warum erstens von allen anderen Firmen nur Absagen kamen und zweitens wozu Sie Online Reputation Management gebrauchen können. Hätten sie sich nämlich vorher einen Eindruck davon verschafft, welches negative Bild durch die besagten Fotos online von ihnen entstanden ist, so hätten Sie sich frühzeitig um Schadensbegrenzung kümmern und die besagten Fotos aus ihrem Account löschen können. Das hätte vergleichsweise wenig Aufwand gegenüber den Schadenbegrenzungsaktivitäten einer Firma bedeutet, die durch eines ihrer Produkte online, wie auch offline negative Schlagzeilen gemacht hat oder über die sich Verwender in Foren beziehungsweise Blogs beschwert haben. Was man im normalen Alltagsleben als Nachricht kennt, die sich aufgrund ihrer Brisanz wie ein Lauffeuer herumspricht, ist auch online genau solch einem Verteilungsmechanismus ausgesetzt, der in Windeseile sogar einmal um den ganzen Globus herum vonstatten gehen kann. Um den verlorenen Ruf wieder grade zu biegen, bedarf es dann ganz besonderer Anstrengungen und nicht selten auch eines hohen finanziellen Aufwands,
um mit Hilfe von speziellen Marketingprofis ein entsprechendes Rehabilitationsprogramm zu erarbeiten und umzusetzen. All das lässt sich durch
regelmäßiges Überprüfen und Korrigieren des eigenen Rufes mit Hilfe von Online Reputation Management vereiteln oder sogar vollständig verhindern. Wichtig für Privatleute, wie für Unternehmen ist dabei, ein positives Bild seines Selbst im Netz zu schaffen und bei negativen Einflüssen sofort durch begrenzende Maßnahmen, wie Stellungnahmen oder Überarbeitung von Webauftritten gegenzusteuern. Privatpersonen können dabei diesbezüglich noch wesentlich mehr ausrichten, wenn sie sich genau überlegen, ob und was sie von sich und ihrem Leben im Internet preisgeben wollen. Firmen können durch gezieltes Forecasting, also durch Entwicklungsvorhersagen, ebenfalls im Vorfeld eine Menge für den Erhalt ihres guten
Rufes im Netz tun. Durch gezieltes Online Reputation Management im Hinblick auf Schmutzkampagnen der Konkurrenz sichert man sich außerdem erfolgreich gegen böse Überraschungen von gegnerischer Seite ab.

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